20 Jahre ACT

20 Jahre ACT: Damit ist es - 1992 von Siggi Loch gegründet - in der Reihe der bedeutenden europäischen Jazzlabels eines der jüngsten. Dennoch sind 20 Jahre ACT ein Grund zum Feiern: 20 Jahre, in denen ACTs wie Nguyên Lê, Esbjörn Svensson, Nils Landgren, Michael Wollny, Viktoria Tolstoy, Lars Danielsson, Wolfgang Haffner oder Youn Sun Nah die Musikwelt begeistert und geprägt haben. 20 Jahre magisch-musikalische Momente auf rund 350 ACT-Veröffentlichungen. 20 Jahre, in denen der europäische Jazz endgültig zu einer festen Größe wurde und ACT dabei behilflich war. 20 Jahre, in denen sich die Musikbranche radikal veränderte und es dem Label trotzdem gelang, gegen den Trend zu wachsen und stets am Puls der Zeit zu bleiben.

ACT ist zu einem Twen herangereift. Einem äußerst vitalen, wie jüngst die Echo Jazz-Publikumsauszeichnung zum Label des Jahres 2010 und 2011 belegt. Ein Grund zu feiern:

Jubilee Nights 2. bis 5. Februar 2012

4 Jubilee Nights finden vom 2.2. bis 5.2. 2012 in Kooperation mit der Karsten Jahnke Konzertdirektion in Berlin, München, Düsseldorf und Hamburg statt. Das international besetzte Jubiläumsensemble steht dabei für einen wichtigen Bestandteil der ACT Philosophie: „We are family“. Durch stetigen Austausch und Interaktion innerhalb der ACT-Family stets neue, spannende und ungewöhnliche Konstellationen entstehen zu lassen, ist von Anbeginn Bestreben von Labelchef Siggi Loch. Ein Künstler, der diese Philosophie wie kein anderer verkörpert, ist ACT-Urgestein Nils Landgren, der bei der bei den Jubilee Nights als musikalischer Leiter fungiert. Mit Cæcilie Norby (voc), Lars Danielsson (bass), Michael Wollny (p) und Wolfgang Haffner (dr) hat Mr. Redhorn Weggefährten zu den musikalischen Feierlichkeiten eingeladen, mit denen er eine oft jahrelange musikalische Zusammenarbeit verbindet. Der erste exklusive ACT-Künstler, der Gitarrist Nguyên Lê, ist ebenso mit an Bord wie zwei neue ACT Talente, der finnische Trompeter Verneri Pohjola und die französische Saxofonistin Céline Bonacina, die gerade für einen „Victoire du Jazz“ nominiert worden ist. Aus Polen gesellt sich mit dem Pianisten Leszek Mozdzer ein Phänomen des europäischen Jazz dazu: Sein aktuelles Soloalbum „Komeda“ schaffte es sogar auf Platz 1 der polnischen Pop(!)charts und hat mittlerweile Doppel-Platin erreicht.
Bei den Jubilee Nights kommt keine wahllos aufgestellte „Supergroup“ zusammen, sondern enge Freunde, die durch viele Projekte längst zu einer gemeinsamen musikalischen Sprache gefunden haben.

Piano - Piano Club Tour 6. - 12. Februar 2012

„ACT ist auf einer Mission, der Welt Europas aufstrebende Jazzpianisten vorzustellen“, schrieb die bedeutende englische Tageszeitung The Guardian. Und in der Tat, blickt man zurück auf 20 Jahre ACT, sind zahlreiche internationale Pianogrößen zum Aushängeschild des Labels geworden: Von Joachim Kühn über Esbjörn Svensson, Iiro Rantala und Vijay Iyer, bis zu jungen Virtuosen wie Yaron Herman, Leszek Mozdzer, Gwilym Simcock und den Deutschen Michael Wollny und Jens Thomas. Auf der Jubiläums-Club-Tour stellt ACT einige dieser Ausnahmepianisten deutschlandweit ins Rampenlicht: Vier Tastenvirtuosen sind mit ihren aktuellen Projekten zwischen dem 6. und 12.02. in den Jazzclubs der Städte Berlin, München, Köln, Dortmund und Dresden zu Gast:

Ein Tausendsassa des Jazzpianos ist der in Israel geborene, in Frankreich lebende Pianist Yaron Herman. Im Trio begeisterte er unlängst auf seinem ACT Debüt „Follow the White Rabbit“, aber auch seine Solokonzerte bestechen durch seine energetische, hochvirtuose und zugleich absolut melodisch-musikalische Improvisationskunst. Das Comeback des Jahres 2012 dürfte das Album „Speed of Grace“ des deutschen Pianisten Jens Thomas werden. Im Duo mit Verneri Pohjola an der Trompete wagt er eine jazzige Hommage an die Hardrocker von AC/DC - nicht laut und rockig, sondern balladesk und intim. Polens populärster Jazzmusiker, Leszek Mozdzer, verneigt sich mit seinem Soloalbum „Komeda“ vor dem Filmkomponisten und Urvater des polnischen Jazz, Krzysztof Komeda. Die deutsche Presse ist voll des Lobes: Die Süddeutsche Zeitung nennt Mozdzer schlicht „ein Phänomen“ und spricht von einem „erlesenen Album“. Mit dem Pianisten Danilo Rea und Trompeter Flavio Boltro erwarten die Besucher schließlich zwei Künstler, die hierzulande (noch) seltene Gäste, in ihren Heimatländern aber gefragte Größen sind. Mit „Opera“ verbinden sie Jazz und italienische Opernmelodien. Rea und Boltro gelingt die ideale Verbindung von überragender Technik, verblüffenden Arrangements und improvisatorischer Kraft.

Und schließlich sind auch vier Künstler auf der ACT Clubtour zu Gast, bei denen die schwarzen und weißen Tasten eine wichtige Rolle in der Musik spielen, aber nicht deren Mittelpunkt bilden:

Verneri Pohjola stellt mit seinem Quartett sein neues Album „Ancient History“ vor. Das amerikanische Portal Allaboutjazz befindet über das herausragende finnische Trompetentalent: „Verneri Pohjola hat das Zeug zum internationalen Jazzstar.“ Der schwedische Gitarrist Ulf Wakenius, aktueller Begleiter des Gesangsstars Youn Sun Nah, nimmt den Zuhörer mit auf eine musikalische Weltreise durch aller Herren Länder. „Vagabond“ heißt sein neues Album, auf dem ihm gemeinsam mit dem französischen Akkordeonisten Vincent Peirani ein faszinierender Reisebericht gelungen ist. Die Sängerin und Pianistin Ida Sand macht mit Songs zwischen Blues, Gospel und Soul ihrem Ruf als schwärzeste Stimme des hohen Nordens alle Ehre (Album: „The Gospel Truth“). Der Trompeter Julian Wasserfuhr und sein Bruder, der Pianist Roman Wasserfuhr zeigen mit ihrem aktuellen Programm „Gravity“, warum sie zu den aktuell erfolgreichsten jungen deutschen Jazzmusikern gehören.

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