Afrokubanischer Percussion-Unterricht beim Original

„Mongo-Trommler“ Roberto Santamaria ab jetzt in Deutschland

Tübingen, Februar 2012 – Rumba, Cha Cha Cha, Mambo oder Abakua - die reichhaltige Palette afrokubanischer Rhythmen kann man ab jetzt bei dem Percussionlehrer Roberto Santamaria in Deutschland lernen. Seit 20 Jahren ist der Berufsmusiker die Anlaufstelle in Havanna für Percussionisten aus Italien, Japan, Kanada, Deutschland, die sich von ihm in die Techniken und Rhythmen seiner Heimat einweisen ließen. In Tübingen bietet der Kubaner, nachdem er seinen Wohnsitz nach Deutschland verlegte, nun das ganze Jahr über Unterricht und Workshops für professionelle Schlagzeuger wie für Einsteiger. Spaß, Strenge und Storytelling über die lateinamerikanische Musikentwicklung gehören zu seinem Erfolgsrezept.

Das Congaspielen hat der im schwarzen Viertel Jesus Maria von Alt-Havanna aufgewachsene Roberto Santamaria von der Pike auf gelernt. Sie liegen dem Kubaner aber auch im Blut. „Wenn du aus dieser Familie kommst, kannst du der Musik nicht entfliehen“, sagt der Percussionist. Sein Onkel war die Percussion-Legende schlechthin: Mongo Santamaria wurde weltberühmt für seine Integration afrokubanischer Instrumente und Rhythmen in den us-amerikanischen Jazz. Viele Größen der US-Musikszene zwischen den 60ern und 90ern – von James Brown über Chick Corea, Miles Davis bis Santana – holten den kubanischen Congero zu Auftritten. Stücke wie Watermelon Man und Afro Blue machten den 2003 verstorbenen Musiker unvergesslich. Er war Robertos erster Lehrer und Inspirator. Mit Tribute-Konzerten und Vorträgen hält Roberto das Vermächtnis seines Onkels, der Kuba verließ und offiziell auf der Insel bis heute nicht sehr geschätzt wird, lebendig, weshalb er von vielen auch der „Mongo-Trommler“ genannt wird.

Das Schwergewicht legt Roberto auf das Erlernen der Basistechniken. „Ich habe in Europa viele Percussionisten in Latinbands gesehen, die unsere Rhythmen nicht sauber spielen,“ sagt der Percussion Artist. Bei aller Strenge im Unterricht haben seine Schüler viel Spaß. „Musik ist Freude“, sagt Roberto, der den Unterricht in Englisch hält. „Da gehört Lachen dazu.“ Was seine Schüler ebenso schätzen sind die vielen Anekdoten über Mongo und die Geschichten, die Roberto über die Entstehung der Instrumente, die Entwicklung der afrokubanischen Musik, ihren Einfluss auf die US-amerikanische und Weltmusik erzählt. Er ist ein lebendiges Lexikon der lateinamerikanischen Musik und ein heiterer Storyteller. Ein wahrhaftiges kubanisches Original.

Mehr Informationen: info@tueton.de 

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