Drumduett Sebastian Wolfgruber (l.) und Simon Popp (r.), Bild: Johannes Brugger
Drumduett Sebastian Wolfgruber (l.) und Simon Popp (r.), Bild: Johannes Brugger

Fazer: Drums in Doppelbesetzung

Bands mit Schlagzeugern sind rar. Noch dazu gerät die Doppelbesetzung oft experimentell. Bei der Münchner Band Fazer zeigen Simon Popp und Sebastian Wolfgruber, wie so etwas stimmig klappt. Ein Interview kommt in Heft 5/19.

Zwei Drummer sind einer zu viel? Nicht bei Fazer. In dieser Münchner Instrumentalband, die einen einzigartigen Mix aus afrikanischen Rhythmen, indischer Musik, Jazz, einer Prise Rock und vielem anderen kreiert, interpretieren die beiden Schlagwerker Simon Popp und Sebastian Wolfgruber den Begriff Polyrhythmik auf ihre eigene Weise. Wie genau sie vorgehen, erläutern sie im Interview der kommenden Ausgabe 5/2019, die am 21.8. erscheint.

Personalia
Simon Popp, geb. 1990 in Aichach, studierte Jazzschlagzeug bei Werner Schmitt an der Musikhochschule München. Seine Bachelorarbeit befasst sich mit dem Thema Polyrhythmik. Seit 2016 ist er Mitglied bei Fazer, seit 2017 Livedrummer bei Roosevelt, und bestreitet internationale Touren und Festivals. 2016 gründete er mit Flo König (u.a. Drummer von Cro) die »Trommelschule München«.
Sebastian Wolfgruber, geb. 1992 in Rosenheim, absolvierte dasselbe Studium wie Popp bei Schmitt in München, wo sich die beiden kennenlernten, und stieß ebenfalls 2016 zu Fazer. Seine weiteren Bandprojekte: LBT und das Vincent Eberle Quintett, mit dem er 2019 den Neuen Deutschen Jazzpreis gewann. Er arbeitete u.a. mit Peter O’Mara, Christian Elsässer und Tim Collins.

Info: www.fazerfazerfazer.dewww.simonpopp.com 

4 Bilder

Über das aktuelle Fazer-Album »Nadi« schreibt Ingo Baron in seiner Rezension in »drums & percussion« Heft 4/2019:

Fazer: »Nadi« (2019, Label: Squama)
»Das Besondere an dieser Band ist zunächst einmal, dass sie mit zwei Drummern auf die Bühne geht: Simon Popp und Sebastian Wolfgruber haben sich dabei ganz dem Groove mit kräftigem Afropop-Funkeinschlag verschrieben, den sie mit Set und Percussion unaufhaltsam zum Kochen bringen. So entsteht feinstes Fazer-Rhythmuswerk. Auf diesem mit dem Bass zusammen felsenfesten und betont vielschichtigen, aber wie selbstverständlich immer tanzbaren Fundament tummeln sich Trompete und Gitarre. Dabei lassen die Songs natürlich genügend Raum für Improvisation. ›Nadi‹ ist das zweite überaus gelungene Album der jungen Münchener Truppe, von der man noch einiges hören dürfte (und möchte). Aufgenommen wurde in London. Empfehlung!«

Hier der Clip zum Titeltrack des Fazer-Debütalbums »Mara«:

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