Phil Rudd (Bild: Paiste)
Phil Rudd (Bild: Paiste)

Phil Rudd kehrt zurück zu AC/DC

Damit haben viele wohl nicht gerechnet: Phil Rudd ist wieder bei AC/DC dabei und hat das neue Album »Power Up« eingetrommelt, das in Kürze erscheint.

Der Drummer der australischen Hardrocklegende AC/DC war in den letzten Jahren vor allem durch Negativschlagzeilen hervorgetreten. Juristische Querelen hatten ihn seinen Langzeitjob bei AC/DC gekostet. Es waren verschiedentlich Solotouren Rudds angekündigt, die dann aber doch nie stattfanden (s.u.). Seine 2017er Europatour mit seinem Soloprojekt »Head Job« flopte – wie das gesamte Projekt. Es heißt, dass dies Rudd so entgleisen ließ, dass er sich – wie hinlänglich bekannt – in der Folge für verschiedene Delikte vor Gericht verantworten musste und unter Hausarrest gestellt wurde. Bei AC/DC hatte man daraufhin kurzen Prozess gemacht und einen der »verflossenen« Bandtrommler, Chris Slade, ans Drumset gebeten – für die Tour zum letzten Album »Rock Or Bust«, das noch Rudd eingespielt hatte.

Überraschungscoup
Nun schrieb jüngst der »Spiegel«, dass Phillip Hugh Norman Witschke Rudzevecius, wie der Australier mit bürgerlichem Namen heißt, wieder zurückkehren wird – neben Sänger Brian Johnson, der die Band gesundheitlich bedingt verlassen hatte. Dies ist kein Novum in der Bandgeschichte, da Rudd seinen Kollegen Slade, der von 1990 bis 1994 vor ihm bei AC/DC trommelte, schon einmal an den Drums ablöste. Überraschend ist es aber doch, da es hieß, dass seine ehemaligen Bandkollegen von AC/DC keinen Kontakt mehr zu Rudd hatten.

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»The Godfather of Rockgroove«
Das gehört nun offensichtlich der Vergangenheit an. Die hartgesottenen Fans wird es freuen, dass Rudd, der von vielen für seine mit beinharter Präzision getrommelten, schnörkellosen Rockgrooves verehrt wird, ab nun wieder den Takt vorgibt. Für sie war AC/DC ohne Rudd (und ohne Johnson, der zwischenzeitlich von Guns’n’Roses-Shouter Axl W. Rose ersetzt wurde) nicht mehr wirklich AC/DC. Auch Bass-Urgestein Cliff Williams, der von 1977 bis 2016 in der Band war, ist fortan wieder mit dabei. 

Neues Album »Power Up« erscheint am 13.11.
Und als wären das noch nicht Neuigkeiten genug, lässt AC/DC noch verlauten, dass am 13. November das mittlerweile siebzehnte Studioalbum »Power Up« erscheinen wird, die erste neue Musik der Band seit 2014. Die zwölf neuen Songs des Albums entstanden unter der Regie von Brendan O’Brien, der bereits die Vorgängeralben »Black Ice« (2008) und »Rock Or Bust« (2014) produziert hatte.

Info: https://pwrup.acdc.com/ 

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