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Foto: Clara Ellenbeck

Sperie Karas

Des 91-jährige Sperie Karas war zur Blütezeit des Bebop in New York mitten im Geschehen: Gene Krupa, Charlie Parker – er traf sie alle. Die Trommelleidenschaft des Schülers des legendären Charley Wilcoxon ist ungebrochen; seit fast 50 Jahren gibt er sie selber als Lehrer der Folkwang-Hochschuie an den Nachwuchs weiter, schreibt Bücher und lebt das, was er seinen Schülern erzählt. Das hält offenkundig jung.

Sperie, du selbst hast deine Ausbildung in den 1940er-Jahren bei Charley Wilcoxon begonnen?
Ja, ich hatte irgendwo eines seiner Bücher gesehen. Heute ist das alles ganz normal, aber damals, etwa 1946, war’s eine Sensation. Ich bin aus allen Wolken gefallen. Er wohnte 60 Meilen nördlich von meiner Heimatstadt. Also bin ich im Greyhound-Bus hingefahren. Das erste Vorspiel lief vor allem im Bezug auf mein Timing aber nicht so gut, obwohl ich – mit 15, 16 Jahren – mich für ziemlich brauchbar gehalten hatte [lacht]. Seine Frau hat in seinem Studio unter anderem Stöcke verkauft, die sie auf einer Eierwaage abgewogen hat – und Metronome. Also habe ich auf Charleys Rat eins gekauft, bin nach Hause gefahren und habe an meinem Timing gearbeitet. Ich sollte, wenn ich das gemacht hätte, wiederkommen. …

Den gesamten Artikel lesen Sie in der drums & percussion 1/2022.

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