Wie fit sind deine Ohren?

Das Hörvermögen der Deutschen unterscheidet sich offenbar je nach Region; zumindest belegen das Auswertungen des »Healthy Hearing Index«. Auch ihr könnt testen, welcher Liga ihr angehört.

Menschen in Oldenburg nehmen Geräusche, Musik und Gespräche um etwa fünf Dezibel besser wahr als in Rostock..

Datensammlung per App
Anlässlich des »Welttags des Hörens« präsentierte Mimi Hearing Technologies den »Healthy Hearing Index«, der im Rahmen der gemeinsamen Initiative mit der Barmer-Ersatzkasse zum gesunden Hören entstand und auf statistischen Daten basiert, die mit den Apps »Mimi Hörtest« und »Mimi Music« gesammelt wurden. »Schwankungen beim Hörvermögen um einige Dezibel sind noch kein Anlass zur Panik. Der Index soll aber aus gutem Grund für das Thema sensibilisieren. Besonders junge Menschen hören gern laute Musik und können damit ihren Ohren schaden«, sagt Dr. Christian Graf, Abteilungsleiter Prävention bei der Barmer-Krankenkasse.

Junge Menschen unterschätzen Lautstärke
Dr. Henrik Matthies, Geschäftsführer von Mimi Hearing Technologies, ruft aus diesem Grund vor allem junge Menschen, die ihr Gehör noch nicht getestet haben, auf: »Testet eure Ohren: kostenlos und sehr einfach – in nur sechs Minuten! Zum ›Welttag des Hörens‹ werden wir auf unserer Website spannend aufbereitete Informationen rund um das Hören präsentieren. Denn wir wollen vor allem Jugendliche in ihrer digitalen Lebenswelt erreichen und zeigen, dass es Spaß macht, mehr über das Gehör zu verstehen.« Auch Prof. Dr. Birgit Mazurek, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Tinnitus-Stiftung Charité, bestätigt: »Die Zahl junger Menschen mit Hörproblemen wächst rasant. Wir unterstützen den ›Welttag des Hörens‹, weil Gehörschutz zu unseren zentralen Aufgaben gehört. Ziel ist es, möglichst viele Menschen zu erreichen und zu animieren, achtsamer mit dem eigenen Gehör umzugehen.«

Individuell statt laut
Mit Hilfe der Apps »Mimi Hörtest« und »Mimi Music« kann laut Betreiber die Musik auf dem Smartphone an individuelle Stärken und Schwächen des Gehörs so angepasst werden, dass Nutzer Musik in besserer Qualität hören – was bei geringerer Lautstärke möglich sein soll. Damit ließe sich die präventive Idee eines gesunden Hörens in den Alltag integrieren.

Infos: https://gesundes-hoeren.mimi.io
Infos zur Initiative der Barmer-Ersatzkasse auf: www.barmer.de/hoeren

Hier Grafiken zu den Auswertungsergebnissen des deutschlandweiten »Healthy Hearing Index«:

4 Bilder

Hier ein kurzer Clip mit der Popmusikerin LEA, die den Test gemacht hat:

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