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Ellen Mayer

Percussionisten haben es heute nicht leicht, da macht sich Ellen Mayer nichts vor: Bei Projekten seien sie oft nur das »Sahnehäubchen obendrauf« statt »Brot und Butter«; gleichwohl gibt Mayers Vielseitigkeit – als Autorin bis Theatermusikerin – ein gutes Beispiel, wie man den Businesswidrigkeiten erfolgreich trotzt.

Ellen, Percussion ist im großen Themenbereich des Schlagwerks eine spezielle Nische. Du bist schon lange in diesem spezifischen Bereich tätig. Wie sind deine Erfahrungen?
"Wir Percussionisten haben quasi zwei Gegner: Als Erstes die Finanzen desjenigen Veranstalters, der eine Band bucht oder zusammenstellt. Percussion ist immer das erste, was bei knappen Budgets weggestrichen wird. Dann heißt es: »Wir haben nicht genug Geld. Was sparen wir uns? Den Percussionisten.« Das Zweite ist, dass Schlagzeuger durch Pads und Samples viele Möglichkeiten haben, Percussionsounds abzufeuern, und da mittlerweile immer breiter aufgestellt sind. Der Drummer kann somit, wenn er das auch noch bedient, bei Bedarf den Percussionisten ersetzen."

Den gesamten Artikel gibt es in der Ausgabe drums&percussion 6/2018.

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