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IBEYI (NAOMI UND LISA-KAINDÉ DÍAZ)

Die Zwillingsschwestern Lisa-Kaindé und Naomi DÍaz sind die Töchter des kubanischen Percussionisten Miguel »Angá« Díaz, der mit dem Buena Vista Social Club und Irakere berühmt wurde. Ibeyi heißt ihr eigenes erfolgreiches Musikprojekt. Dort treffen traditionell- spirituelle kubanische Rhythmen auf elektronische Beats. Kein Gegensatz, wie dieses Porträt enthüllt.

Mit sieben Jahren habe ich angefangen und insgesamt mehr als zehn Jahre lang klassische Percussion gelernt – Marimba und Vibrafon«, erzählt Naomi Díaz über ihren persönlichen musikalischen Background. Ihr Vater, den sie und ihre Schwester nur »Angá« nennen, war ein starker Einfluss. Mit 45 Jahren verstarb er an einem Herzinfarkt. »Bis zu seinem Tod haben Lisa und ich klassische Musik gemacht. Mit dem Cajonspielen habe ich einen Tag nach seinem Tod angefangen. Da waren wir elf«, erinnert sich Naomi. Dass sie sich die    Cajon aussuchte, war keine bewusste Entscheidung, sagt sie: »Ich erinnere mich gar nicht so genau daran.« Lisa-Kaindé springt ihr bei: »Am Tag, nachdem unser Vater gestorben war, wollten wir in seinem Haus ein kleines Konzert im engsten Familienkreise organisieren. Einer seiner Schüler, selber ein Cajonmeister, hatte ein Instrument mit. Naomi setzte sich drauf und spielte einfach. Also, sie spielte wirklich und haute nicht nur einfach drauf herum. Wir waren wirklich alle beeindruckt.«

Den gesamten Artikel gibt es in der Ausgabe drums&percussion 1/2019.

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