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Cani Nickels

Für Cani Nickels muss der Schlagzeuger von heute gleichzeitig quasi auch als Tontechniker agieren können. Darum versenkt sich der Wahlberliner weniger in die Untiefen der Spieltechnik; vielmehr weiß er bestens in Sachen Sounds und Klangerzeugung Bescheid.

Cani, du bist in einer Gegend groß geworden, wo es laut deiner eigenen Aussage keine wirkliche Musikerszene gibt: in der Eifel. Wie konntest du da Schlagzeuger werden?  
Ich habe mich schon immer für Musik interessiert. Die Drums und der Groove haben mich dabei am meisten gefesselt. Mit acht Jahren entschied ich mich, mein Glück an und mit diesem Instrument zu probieren. Zum Glück gab es in meinem Dorf einen Musikverein. Da man sich untereinander gut kannte und mein Vater dort auch einige Zeit aktiv war, fragte er nach, ob man nicht eventuell ein altes, ausrangiertes Drumset hätte, welches man nicht mehr benötige. Nach einiger Zeit kam ich von der Schule nach Hause, und in meinem Zimmer stand ein altes Gretsch-Set: Bassdrum, Snare, eine Hihat und ein Paiste-Crashbecken. Ich konnte es kaum glauben, aber nun hatte ich ein Set. Der Musikverein selbst kam für mich nicht infrage, ich wollte Rock- und Popmusik machen. Nach und nach fand ich Gleichgesinnte wie Michael Glandien und Marco Sifferath – meine späteren Bandkollegen der Band Marvin Go – oder Nicolas Müller und Sascha Eigner [von der Band Jupiter Jones] und so weiter. Im Endeffekt haben wir uns nach und nach unsere eigene kleine Musikerszene erschaffen.

Den gesamten Artikel gibt es in der Ausgabe drums&percussion 2/2019.

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