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Trommelbaukunst in Sri Lanka

Der Ort Kooragala wird in keinem Reiseführer erwähnt. Selbst die Einwohner der knapp

20 Kilometer entfernten Distrikthauptstadt Kandy kennen ihn nicht. Die Bewohner dieses Dorfs im Hochland Sri Lankas fertigen seit 600 Jahren Trommeln für religiöse und kulturelle

Zeremonien des Landes. Unbeachtet und nahezu vergessen liegt es mitten im Dschungel...

Mit einem Trommler fing alles an: Kooragalas Geschichte reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück. Der Legende nach litt jener Trommler an einer schweren Hautkrankheit. Auf der Suche nach Linderung reiste er zu einem Tempel im Süden des Landes und betete dort zum Gott Katargama für Genesung. Die wurde ihm geschenkt. Aus Dankbarkeit trommelte er dort Jahr für Jahr. Als er zu alt und schwach für seine alljährliche beschwerliche Reise in den Süden wurde, erschien ihm der Gott im Traum und sprach: »Sorge dich nicht, Trommler. Ich zeige dir mit einem Wunder, wie du ab jetzt friedlich in deinem Dorf leben und weiterhin für mich trommeln kannst.«

Den gesamten Artikel gibt es in der Ausgabe drums&percussion 2/2019.

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