Preisausschreiben | Kleinanzeigen | Heftinhalt | Kontakt | Impressum | Datenschutzerklärung

»Bronzezeit« (II): Woraus Becken bestehen und wie sie gemacht werden

Als Themeneinstieg drehte es sich in der letzten Ausgabe um Historie und Grundsätzliches wie die verschiedenen Beckenarten. Im zweiten Teil dieses Kompendiums erläutert Fritz Steger, aus welchen Metallen Becken hergestellt werden und auf welche Arten das geschieht.

Geht man von der traditionellen Herstellung von Becken aus, so braucht man eine sogenannte Esse, eine offene Feuerstelle, auf der die Legierung aus Bronze und Zinn verflüssigt und dann zu einem Rohling gegossen wird. Anschließend muss dieser auf die Stärke eines Beckens ausgewalzt werden. Durch den vergleichsweise hohen Zinnanteil reißt das Material jedoch bei kalter Verformung, und daher muss es nach genauen Temperaturvorgaben mehrfach erhitzt bzw. wieder abgekühlt werden (Abb. 1). Dieser Vorgang beruht auf einem von Generation zu Generation überlieferten Wissen, das vermutlich auf die Versuche des Alchemisten Avedis Zildjian im Jahr 1618 zurückgeht. Seit der Erfindung des Bandgusses Mitte des 18. Jahrhunderts war es jedoch auch möglich, industriell gefertigte Metallplatten zu bekommen, die ohne Temperaturänderung bearbeitet werden können.

Den gesamten Artikel gibt es in der Ausgabe drums&percussion 3/2019.

Opens internal link in current window zurück