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Pola Roy

In der Ruhe liegt das Heldentum

Auch wenn die Helden derzeit eine Pause einlegen, heißt das noch lange nicht, dass es für deren Drummer nichts zu tun gäbe. Denn gerade die selbst gewählte Ruhephase schafft Raum zum Sammeln von neuen Ideen, Inspiration und Energie.

Pola Roy

Pola Roy ist einerseits zwar ein überaus ruhiger, unauffälliger und reflektierender Zeitgenosse, der regelmäßig meditiert und sich um seine kleine Familie kümmert, auf der anderen Seite aber eben auch Musiker durch und durch, der mit seiner Band »Wir sind Helden« seit einigen Jahren felsenfest zur deutschen Musiklandschaft gehört. Seinerzeit war das Quartett Geburtshelfer einer Entwicklung, die bis heute so einigen Bands den Weg ebnet. Neben dem 'rumpeligen' Sound sind für diese Helden-Taten wesentlich die pointierten Texte von Roys Ehe- und Helden-Frontfrau Judith Holofernes verantwortlich. Somit laufen offenkundig viele Zügel in einem Haushalt zusammen. Das ist nicht immer einfach, hat aber freilich auch seinen ganz besonderen Reiz. Darüber und über vieles andere haben wir mit Pola Roy in seiner Wahlheimat Berlin gesprochen.

Pola Roy
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Vor deiner Karriere mit den Helden hast du ordentlich studiert, richtig?!

»Jein, ich war in Dinkelsbühl – der Metropole, der Indierock-Hochburg Dinkelsbühl [grinst] – und habe dort an der Berufsfachschule für Musik eine Ausbildung zum staatlich geprüften Leiter der Popularmusik mit pädagogischer Zusatzprüfung gemacht.«

Wo wolltest du mit dieser Ausbildung ursprünglich hin?

»Schon mit sechzehn wollte ich unbedingt Musiker werden. Damals hatte ich an der Musikschule mit Matthias Becker einen klassisch ausgebildeten Schlagzeuglehrer, der mich an die ganze Geschichte herangeführt hat. Er war der Meinung, dass es nicht schaden könne, wenn ich mich auch mit dem klassischen Instrumentarium auskenne. Also habe ich mich von null auf hundert in diese Sachen reingestürzt. Zu dieser Zeit konnte ich ja überhaupt keine Noten lesen, und Klavierspielen hab' ich als Kind auch nicht gelernt. Also habe ich wie ein Verrückter Pauken, Malletinstrumente und sogar in Symphonieorchestern gespielt. Auch bei 'Jugend musiziert' habe ich mit einem Soloprogramm teilgenommen. Ich war einfach hungrig und wollte alles, was irgendwie mit Schlagzeug oder Musik allgemein zu tun hat, kennenlernen. Irgendwann bin ich natürlich beim Jazz gelandet, wofür ich mich auch sehr interessiert habe. Nach dem Abi, mit 19, wollte ich an der Hochschule Jazz studieren und habe mich zur Aufnahmeprüfung angemeldet, hatte aber ein Problem mit Prüfungsangst: In der entscheidenden Situation ging einfach nichts mehr. Entsprechend sch**** habe ich dann auch gespielt und natürlich keinen Platz bekommen. Na ja, wie dem auch sei. Ein Jahr später hab' ich es nochmals versucht und wurde in Dinkelsbühl angenommen. Aber mit dieser Ortswahl war ich überhaupt nicht glücklich [lacht] und wollte dort auf gar keinen Fall hinziehen. No way! In Dinkelsbühl hatte ich jedoch das große Glück, bei Udo Dahmen Unterricht bekommen zu können und mich auch gar nicht allzu sehr auf Jazz spezialisieren zu müssen. Ich komme schließlich eher aus der Rockmusik – vor allem, weil mein Vater viel Rock gehört hat. Ich wollte auch berufsmäßig in diese Richtung. Da schlug immer schon mein Herz. Ich wollte aber am Anfang einfach als Musiker irgendwie leben können, hatte überhaupt kein Problem mit dem Unterrichten und wurde schon damals an meiner ehemaligen Musikschule als Lehrkraft beschäftigt. Durch den tollen und methodisch fundierten Unterricht bei Udo habe ich eine andere Seite des Unterrichtens kennengelernt, was man nämlich so erreichen und wieviel Spaß die Sache machen kann, wenn man einen Plan hat. Ich meine, die Frustration des 'Unterrichtens ohne Plan' hatte ich ja bereits kennengelernt [lacht]: Mit achtzehn macht man sich darüber ja eher wenig Gedanken und spekuliert stattdessen darauf, dass man ja irgendwie ein 'ganz cooler Typ' ist, und das Ganze schon von alleine funktioniert. Das klappt auch für die ersten paar Unterrichtsstunden, aber irgendwann merkt man einfach, dass man auf Grund läuft. Durch Udos Ansatz hab ich das Unterrichten kennen- und lieben gelernt. So hatte ich mich im Geiste schon auf eine glückliche, unspektakuläre Existenz als Musiker und Lehrer eingestellt [lacht].«

Das ist ja offensichtlich nicht passiert...

»Nein. In Dinkelsbühl hatte ich mit meiner damaligen Freundin bereits eine Band, die mir dann auch sehr wichtig wurde und die ich versucht habe, nach vorne zu bringen. Eine Band aus der Provinz heraus bekannt zu machen, ist allerdings nicht ganz so einfach. In dieser Zeit habe ich übrigens auch Benny [Greb] kennengelernt. Mit ihm und meiner damaligen Freundin habe ich dann den Popkurs in Hamburg besucht. Die Sache mit der Band wurde, auch durch fehlende Auftritte, zusehends schwieriger, und nachdem sich entsprechend Frustration breitgemacht hatte, war es extrem erfrischend, in Hamburg andere Musiker kennenzulernen – Musiker, die wirklich etwas machen wollten und für alles offen waren. Ich hab' mich also schnell entschlossen, dort auch zu leben, und natürlich meine jetzige Band getroffen – zumindest Judith und Jean.«

Und von dort aus ging's dann auch recht schnell. Im Nachhinein eine Bilderbuchkarriere?

»Nun ja, es sind ganz viele Faktoren, die zusammengekommen sind [Pause]. Es hat sicher alles sehr viel mit dem berühmten 'günstigen Moment' zu tun gehabt. Wir haben einfach zur richtigen Zeit die richtige Musik gemacht, und vor allem die richtigen Texte. Ich habe es als Geschenk empfunden, mit jemandem wie Judith Musik machen zu können. Die Idee, zu solchen Texten Musik zu machen, war einfach unheimlich inspirierend, und wir haben schnell gemerkt, dass dahinter unheimlich viel Kraft steht. So was hatte ich immer gesucht! Ich brauche eine Band, in der ich mich wohlfühle und in der ich mein Ding machen kann. Ich war nie ein Sessiondrummer. Das war mir immer unangenehm. Ich brauche mein geschütztes Umfeld und bin halt schon eine kleine Mimose [lacht]. Diese frühe Konstellation der Helden hatte für mich also bereits etwas Magisches. Zu der Zeit hatten wir noch einen anderen Bassisten, und nach anderthalb Jahren haben wir dann Mark dazugeholt, der ja eigentlich Arzt war. Das alles hat schnell diese besondere Energie ergeben. Trotzdem haben wir zwei Jahre lang ziemlich 'herumgekrebst', alle Energie in dieses Projekt gesteckt und nebenher natürlich noch gearbeitet. Beim Versuch, die Band bekannt zu machen, ging es nicht nur um die Musik, sondern um alles Mögliche – witzige Ideen, mit denen man auf sich aufmerksam machen konnte: Guerillaplakataktionen, Sprüche auf Kreuzberger Toiletten und so weiter – einfach schräge Ideen, die ein gewisses Brummen erzeugen sollten. Von den Plattenfirmen zeigte aber erst einmal niemand Interesse. Es gab zwar Gespräche, und die Leute fanden unsere Sachen auch irgendwie gut, aber keiner wusste, wo er uns hinstecken sollte: Waren die Helden jetzt nun für Pop zu Indie oder für Indie zu Pop?! – Für uns selbst war recht schnell klar, dass wir uns in unsere Musik wenig reinreden lassen wollen. Wir hatten auch damals schon mit Patti unseren Produzenten, und künstlerisch stand die Sache relativ fest.«

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Am Anfang habt ihr vieles im Alleingang gemacht?!


»Wir haben halt unsere Kontakte spielen lassen, sind in Berlin viel auf Studentenpartys und so weiter aufgetreten und hatten sehr positives Feedback. Das war mir ganz neu, denn meistens nervt Livemusik die Leute auf Partys ja eher [lacht]. Es gab aber erstaunlich viele, die immer wieder zu unseren Konzerten kamen.«

Gab's zu der Zeit eine besondere Szene für solche Musik?

»Eine wichtige Geschichte war sicher, dass Judith zu der Zeit im Rahmen ihres Studiums eine Projektarbeit zum Thema Werbekritik gemacht hat und dieses Thema allgemein gerade irgendwie aufkeimte. Da brodelte etwas, was dann letztlich auch zu Texten wie 'Guten Tag' oder 'Müssen nur wollen' geführt hat. Musikalisch haben wir uns von Bands wie Zoot Woman oder Phönix, Indiebands mit Achtzigerbezug, beeinflussen lassen. 2001 war das alles eine ziemlich neue Mischung.«

Die Achtziger selbst waren gar nicht so sehr Inspiration für euch?

»Wir sind zwar alle Kinder der Achtziger, aber dann doch im Grunde mit den eher uncoolen Sachen aufgewachsen, Sachen, die in der ZDF-Hitparade liefen. Bands wie DAF oder Der Plan waren für uns damals mehr oder weniger unbekannt. Natürlich wollten wir auch nicht eklektisch die Achtziger kopieren, sondern unsere eigenen Einflüsse und unseren Sound in die Geschichte reinbringen – vor allem den Indie-Rumpelsound, den wir damals schon kultiviert hatten [lacht].«

Spielte Berlin als Stadt eine besondere Rolle?

»[Lange Pause]. Ja, ich glaube, dass in solchen Städten Trends allgemein früher ankommen als in kleineren Städten. Hier in Berlin gab und gibt es einfach von allen Seiten wahnsinnig viel Input: Man bekommt allein schon durch die Plakate mit, was in der Musikwelt so brodelt. Diese ganzen Einflüsse sind einfach unglaublich inspirierend. – Auf einmal wurden wieder Sounds verwendet, bei denen man vorher noch gekotzt hätte. Wir haben stundenlang an unserem Synthie gesessen und Achtziger-Trashsounds 'durchgesteppt'. Wir hatten immer eine gewisse Liebe zum Trash und waren uns da für nichts zu schade! Berlin war in dieser Hinsicht das perfekte Umfeld, wobei wir damals die meisten Sachen in Hannover gemacht haben, denn unser Keyboarder hatte dort sein 'Proberaumloch' [lacht], wo wir teilweise sogar geschlafen haben – nicht zu oft allerdings, weil wir sonst erstickt wären [lacht].«

Für uns selbst war recht schnell klar, dass wir uns wenig in unsere Musik reinreden lassen wollen.

Eure erste Single »Guten Tag« lief auch ohne Plattenvertrag bereits im Radio und später auch bei MTV?

»Genau. Man muss aber immer dazusagen, dass wir damals schon einen Verlag hatten, der sich mit aller Hingabe um uns gekümmert hat. Wir haben uns zusammen einfach gesagt: Wenn die Plattenfirmen unsere Band nicht verstehen, dann nehmen wir die Sache eben selber in die Hand! Also hat uns der Verlag unsere EP, die wir mit unserem Produzenten zusammen gemacht haben, vorfinanziert. Für diese EP haben wir einfach ein Label 'gegründet'. So kam's zu 'Reklamation Rec.'. Danach sind wir zu den einzelnen Radiostationen gefahren, die unsere Platte dann auch gespielt haben. Also lief unsere Platte schon einmal im Radio. Wenn das funktioniert hatte, so haben wir uns gedacht, dann sollten wir auch ein Video drehen und das Ganze beim Fernsehen probieren. Damals kannten wir mit der Fimlounge bereits eine kleine Indie-Produktionsfirma, die seitdem alle Videos mit uns gemacht hat. Für unser erstes Video haben wir uns lediglich einen Nachmittag mit der DV-Kamera im Proberaum eingeschlossen und für wenig Geld ein 'Video' gedreht. Bei 'Die Reklamation' war der Trash-Aspekt ja allgemein noch sehr präsent, was sich in der zweiten und dritten Platte dann etwas rausgeschlichen hat. Wir sind schließlich auch als Band gewachsen und haben viel live gespielt. Irgendwann hat man auf das Trashige keine Lust mehr. Judiths Texte waren jedoch immer schon sehr geschliffen, aber ich glaube, gerade das Direkte und vielleicht ein bisschen Patzige hat bei 'Die Reklamation' auch sehr gut funktioniert. Bei der zweiten Platte wurden dann auch die Texte etwas persönlicher und kryptischer. Alles nicht mehr so direkt. Die Musik wurde etwas melancholischer, was für uns auch sehr wichtig war, denn wir wollten von dem 'Reklamation'-Sound ein bisschen weg. Sobald Erfolg da ist, wird man schließlich schnell festgelegt und spürt einen gewissen Druck. Davon wollten wir uns für immer befreien.«

Die zweite Platte habt ihr dann auch – im Gegensatz zur ersten – komplett im Studio geschrieben?

»Eigentlich mehr auf Tour. Bei der ersten Platte sind die Songs über einen Zeitraum von etwa fünf Jahren entstanden. 'Aurélie' zum Beispiel hat Judith, glaube ich, mit neunzehn geschrieben. – Später hat man eine erfolgreiche Platte, und dann geht der ganze Apparat mit Touren und so weiter los. Gott sei Dank hat es bei uns so funktioniert, dass wir auf Tour Songs schreiben konnten. Außerdem haben wir viel in unseren kleinen Homerecording-Studios getüftelt. Zwischendrin haben wir uns wieder getroffen und sind mit auf Demoebene vorbereiteten Songs ins Studio gegangen, die wir dann dort über vier Monate fertig arrangiert haben.«

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Bei der dritten Platte, die ja stilistisch wiederum eigen ist, passiert musikalisch – gerade auch von deiner Seite – schon mehr als auf den beiden vorangegangenen...

»Ja, stimmt! Das Interessante ist, dass Jean und Mark bei ihren Songs die Drumparts programmieren. Das ist sehr spannend, denn oft schreiben gerade Nichtschlagzeuger die besten Grooves oder Breaks! Daher übernehme ich diese oft auch eins zu eins, denn so würde ich als Drummer gewisse Dinge einfach nie spielen. Gleichzeitig habe ich beim Songwriting viel auf der Gitarre, die ich wiederum nicht richtig spielen kann, geschrieben. Dabei bin ich dann auf Sachen gekommen, die Jean nicht unbedingt einfallen würden. – Ganz grundsätzlich habe ich einen eher minimalistischen Ansatz. Bei Musik generell. Ich versuche, immer möglichst wenig passieren zu lassen, weil ich das ästhetisch am reizvollsten finde. Mir ist es lieber, mal keinen Break zu spielen. – Der wesentliche Unterschied bei der dritten Platte war, dass wir eine ordentliche Vorproduktion gemacht haben, wir also einen richtigen Plan hatten. Damit ist jeder nach Hause gefahren und hat sein Zeug auch mal geübt [lacht]! Wir wollten ja schließlich als Band wieder ein Stück wachsen. Bei der zweiten Platte hatten wir rückblickend hier und da das Gefühl, dass wir die einzelnen Stimmen, die Arrangements noch mehr auf den Punkt bringen und teilweise Sachen auch einfach besser hätten spielen müssen [lacht]! Wir haben uns also wieder mehr als Musiker entdeckt. 'Die Reklamation' resultierte ja viel stärker noch aus einer Verweigerungshaltung: Jean und ich kommen schließlich aus einem ausgesprochenen Musikerumfeld und haben in Bands gespielt, in denen ein gewisser Perfektionsgeist herrschte. Darum geht's aber manchmal eben gerade nicht, sondern es ist viel wichtiger, dass die Sachen etwas Besonderes bzw. Originelles haben. Daher waren wir, auch live, anfangs sehr, sehr rotzig. Teilweise haben wir auch gar nicht geprobt, sind auf die Bühne gegangen und haben dementsprechend sch**** gespielt [lacht]. Aber trotzdem hatten die Sachen die Energie, die wir haben wollten. Eine gewisse Freiheit. Bei der dritten Platte haben wir hingegen unsere Parts richtig geübt, sind nochmals ins Studio und haben dann die Produktion gemacht – mit geschärften Werkzeugen sozusagen [lacht]!«

Das äußert sich merklich auch in deinen Fills, die man so nicht erwartet hätte...

»Ja, hmmm. Ich habe mich einfach wieder mehr als Schlagzeuger gesehen. Bei den ersten beiden Platten hatte ich vor allem durch das Arrangieren und so weiter eine für mich ganz neue Welt entdeckt. Das Schlagzeug selbst stand für mich als Künstler [lacht] eigentlich fast im Hintergrund. Bei der dritten Platte wollte ich halt mal gucken, was man so machen kann.«

Ich versuche, immer möglichst wenig passieren zu lassen, weil ich das ästhetisch am reizvollsten finde.

Wie gehst du so an deinen Sound, der ja irgendwo zwischen 'trashig' und 'clean' liegt, heran?

»Das hat viel mit Patti zu tun, denn bei den ersten Sessions hatte ich so gut wie keine Ahnung von Aufnahmetechnik und solchen Dingen. Patti ist ein Bauchmensch, der dir nicht immer unbedingt ganz genau sagen kann, welchen Rhythmus du denn nun spielen oder welchen Sound du haben sollst. Da muss man sich dann 'finden'. Für mich persönlich war das ein sehr guter Ansatz, denn wir waren ja auf der Suche nach einer neuen Indie-Ästhetik für uns. Für mich waren all' diese Dinge damals neu und entsprechend spannend. Ich wusste zwar in der Theorie einiges über Schlagzeugsound, wie man Snare, Bass und Toms stimmt – was ich teils auch harmonisch zu dem entsprechenden Song gemacht habe. Patti war meistens sch***egal, ob die Snare jetzt auf den Grundton gestimmt war oder nicht. Sie war ihm einfach zu hoch! 'Kleb' die mal richtig fett ab' war dann eher eine Anweisung, die von ihm kam. Damit hatte ich anfangs meine Schwierigkeiten, hab' aber schnell gemerkt, dass man nicht immer den bestmöglichen Sound herausholen muss, sondern es manchmal besser sein kann, irgendetwas Verrücktes zu machen. Bei jedem Song muss man einen passenden Sound finden. Außerdem geht's auch um den Kontext, den 'klingenden Rest', und natürlich darum, was ich in dem Song spielen möchte: Wenn ich einen einfachen Groove spiele, dann können die Sachen eben mehr Klang haben, als wenn ich irgendwas Schnelles spielen will. – Popmusik allgemein, so habe ich gelernt, funktioniert ganz viel über Zitate, darüber, dass man Stilistiken, Bands oder auch nur Sounds zitiert oder solche Sachen bewusst gegeneinanderstellt. So haben wir das mit dem Drumsound auch gemacht. Es tat gut, dafür jemanden zu haben, der kein Schlagzeuger ist. Der andere Teil kommt natürlich von mir und von dem, wie ich eben so spiele. Man klingt ja auf jedem Set auch immer nach sich selbst.«

Wie gehst du an die einzelnen Stimmungen heran? Nehmen wir mal als Beispiel einen trashigen Snaresound...

»Zuerst muss man sich darüber im Klaren sein, dass die Snare immer sehr viel mit dem Sänger zu tun hat. Außerdem ist die Snare ein sehr präsentes, dauernd vorhandenes Instrument und sitzt dabei teilweise im Frequenzspektrum der Sängerin oder des Sängers. Weil bei uns nun mal eine Frau singt, war schnell klar, dass die Snare nicht zu hoch sein darf, weil sie da eben stört. Also ist die Helden-Snare immer etwas tiefer gestimmt, als ich das normalerweise tun würde. Zudem habe ich keinerlei Scheu vor Abkleben und ganz brutalen Dingen – dikker Ring und ordentliche Gaffaband drauf! Die ganzen Obertöne kann man manchmal gar nicht brauchen. – Ich denke schon, dass ich ganz gut stimmen kann, und man muss sich darüber im Klaren sein, dass man durch die Stimmung allein wahnsinnig viel erzeugen kann. Bei den Toms zum Beispiel klebe ich überhaupt nichts ab, sondern versuche, durch Stimmen allein zum Beispiel das Sustain zu verändern. Am Resonanzfell nehme ich mir dafür zum Beispiel eine Stimmschraube und benutze sie wie ein Poti. Auf der gegenüberliegenden Seite am Schlagfell geht das zusätzlich. Systematisches Verstimmen also! Das alles hat eben auch viel mit den Räumen zu tun, in denen man aufnimmt.«

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Und live?

»Live ist schon eine völlig andere Welt. Das wusste ich davor auch theoretisch, aber es ist auch in der Praxis so, dass der Live- einen ganz anderen Anspruch hat als der Studiosound. Da geht's viel mehr noch darum, Kompromisse zu finden. Dafür habe ich meine 'Live-Sau', mein Sonor Delite, dabei [lacht], was ich relativ schnell so gestimmt bekomme, dass es funktioniert und mein Mischer glücklich ist. Da bin ich halt auch ein bisschen vom Mischer abhängig. Viel Teamwork.«

Vor einigen Jahren ist die Plattenindustrie ja ziemlich zusammengebrochen. Habt ihr das mitbekommen, und wo geht der Trend heute für junge Bands hin?

»Oh ja, das haben wir schon gemerkt. Die Verkäufe sind einfach massiv zurückgegangen. Das bekommen alle Bands zu spüren. Heute würde man von einer Platte nur noch 60 Prozent von dem verkaufen, was man vielleicht vor fünf Jahren noch verkauft hat. Das führt natürlich dazu, dass die Plattenfirmen weniger Geld zur Verfügung haben. Unsere eigene Plattenfirma ist pünktlich zur Veröffentlichung unserer letzten Platte unter einem großen Furzen in sich zusammengebrochen [lacht]. Eine Woche vor Veröffentlichung wurden rund ein Viertel der Mitarbeiter einfach mal so entlassen. Das spürt man. – In der Zukunft wird, glaube ich, das Musikvideo verschwinden, weil die Budgets einfach nicht mehr da sind: Ein günstig gedrehtes Video, abgesehen von absichtlichem Trash, kostet schließlich um die 20000 Euro. Wenn nun das Budget nicht mehr da ist, führt das dazu, dass die Videos entweder mit Absicht trashiger – wenn die Idee so gut ist, dass sie funktioniert – oder aber einfach schwächer werden. Dann wird man sich als Band gut überlegen, ob man überhaupt noch eines macht. Andererseits fahren die Musiksender eine ziemlich seltsame Politik, weil immer mehr Dating-Shows und solche Sachen ins Programm genommen werden. Heavy-Rotation bedeutet dann, dass man irgendwann zwischen drei und vier Uhr nachts und nochmals vormittags um elf läuft. Das macht die Entscheidung für ein Video auch nicht gerade einfacher.«

Auf der anderen Seite entwickelt sich aber doch im Internet ein Parallelmarkt, oder?!

»Ja, das stimmt schon. Aber im Internet herrschen ganz andere Regeln: Da geht's viel mehr noch um gute Ideen, um überhaupt Aufmerksamkeit zu erzeugen. Das kann ich mir natürlich auch gut vorstellen. Trotzdem glaube ich, dass das Musikvideo in der Form, in der wir es kennen, verschwinden wird.«

Wie sieht's mit den klassischen Alben aus? Hat eine junge Band noch die gleichen Chancen wie vor fünf Jahren?

»Da hast du im Grunde das gleiche Problem: Eine Albumproduktion kostet einfach Geld. Wenn man ein bisschen Zeit im Studio verbringen will, dann ist man schnell 40000 oder 50000 Euro los. Und auch das ist noch nicht sonderlich viel. Schau nur mal auf die Achtziger: Da wurde leicht das Zehnfache ausgegeben. Heute hast du also bei den Alben die gleiche Tendenz wie bei den Videos: Entweder wird die Produktion schwächer, weil an der Aufnahmezeit gespart wird, oder die Band ist eben so gut, dass sie ein Album in zehn Tagen 'hinrotzen' kann – und es trotzdem geil ist!«

Wie siehst du da die Rolle von Eigenproduktionen?

»Nun ja. Für eine gute Produktion braucht man halt einen Raum, der gut klingt, und den wird man nicht immer leicht finden. Im Proberaum ein Album aufzunehmen, ist zwar romantisch, aber wahrscheinlich wird es nicht sonderlich gut klingen. Dafür gibt's ja schließlich Studios. Aber leider können sich die auch kaum noch finanzieren. – Das klingt jetzt natürlich alles sehr schwarz gemalt, aber auf der anderen Seite haben diese ganzen Entwicklungen natürlich auch ihre Vorteile: Wenn die Szene etwas kleiner wird, dann wird sie auch beweglicher. Ich denke, dass die Nischen überleben werden. Bands, die eh nie besonders viel verkauft haben und sich eher durch Livekonzerte finanzieren, wird's auch weiterhin geben.«

Wir haben einfach zur richtigen Zeit die richtige Musik gemacht, und vor allem die richtigen Texte.

Was würdest du einer jungen Band empfehlen?

»Ich denke, heutzutage muss man als Band wahnsinnig viel selber machen. Die noch in meiner Anfangszeit herrschende Vorstellung 'wenn wir mal einen Plattenvertrag haben, dann läuft alles von selber' muss man sich heute komplett abschminken! Es geht vielmehr darum, so viel wie möglich an Infrastruktur, an Bekanntheit, an eigenem Ausdruck und so weiter selber aufzubauen. Man muss sein Projekt einfach so auf den Punkt bringen, dass es trotz allem eine Chance hat.«

Ähnlich habt ihr es ja seinerzeit auch gemacht...

»Ja, aber wir haben mit unserem Produzenten bereits am Anfang in einem guten Studio aufgenommen – die EP sogar in einem Aufnahmestudio in Berlin, wo in den Achtzigern wirklich große Sachen produziert worden sind und das kurz danach aus den genannten Gründen dichtgemacht wurde. Heute hat Patti hier um die Ecke in Kreuzberg sein eigenes Studio, welches auch gut ausgestattet ist. – Insgesamt werden wahrscheinlich die Bands überleben, die wirklich gute Livebands sind. Guck dir zum Beispiel die Beatsteaks an: Die haben halt bei der vorletzten Platte, soweit ich weiß, zwei Monate mit ihrem Produzenten geprobt und die Platte dann in wenigen Wochen live eingespielt. Sie klingt halt geil, weil die Sachen einfach sitzen.«

Apropos: Wie haltet ihr es mit dem Proben?

»Nun ja, wir proben leider zu wenig. Wir spielen natürlich recht viel live – in manchen Jahren über hundert Konzerte. Dann proben wir halt vor der Tour. Zwei Wochen am Stück. Wir hatten bei der letzten Tour zum Beispiel drei Bläser dabei, sodass wir die Sachen richtig arrangieren und auch üben mussten. Dafür haben wir uns dann einen Proberaum gemietet. Wir leben ja in drei verschiedenen Städten – Hamburg, Hannover und Berlin–, sodass es sich für uns nicht lohnt, einen festen Proberaum zu haben. Ich persönlich habe hier in Berlin meinen eigenen kleinen Raum, in dem ich auch mal mit zwei oder maximal drei anderen Musikern etwas machen kann. Dann wird's aber auch schon eng [lacht]. Wenn man auf Tour ist, dann wird einfach beim Soundcheck geprobt. Dafür nehmen wir uns dann auch ein bis zwei Stunden Zeit. Du hast für eine Probe natürlich tolle Voraussetzungen, die man gerne nutzt.«

Wie soll's jetzt bei den Helden weitergehen?

»In der kalten Jahreszeit ziehen wir uns erst einmal zurück [lacht]. Wir werden jetzt – zum ersten Mal seit sieben Jahren – auch mal nicht parallel zu den letzten Festivals schon wieder an einer neuen Platte arbeiten, sondern wollen an die ganze Sache erst einmal ein bisschen Luft lassen. Man muss das alles ja auch mal reflektieren und überlegen, wo wir eigentlich hin wollen.«

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Gibt's denn da schon etwas?

»Ja, alles Mögliche, aber konkret ist noch nichts. Es soll auf jeden Fall viel Raum für Spinnereien geben und dafür, vielleicht auch mal das ganze Albumkonzept in Frage zu stellen. Was auch immer. – Der Plan besteht darin, sich dann im Verlauf des Jahres wieder zu treffen und an einer neuen Platte zu arbeiten. Zwischendrin macht jeder seine 'Nebenher-Projekte': Jean macht zum Beispiel mit Christoph van Hal, unserem Trompeter, zusammen Musik, Mark schreibt mit Leuten Songs, und ich spiele auch so vor mich hin – noch nichts Konkretes, aber da passiert auf jeden Fall etwas. Wir wollen keinesfalls ein halbes Jahr 'Urlaub' nehmen. – Musik ist nicht wie eine Ehe. Es geht nicht um Treue und solche Eigenschaften, sondern man muss auch mal andere Einflüsse 'reinholen. In den letzten sieben Jahren habe ich ja eigentlich nur diese Band gemacht, und das war so fordernd und anstrengend, dass man in der Freizeit auch mal nur auf seinem Sofa sitzen, DVDs gucken oder sich mit Freunden treffen will. Das fällt ja sonst einfach weg, was so ein bisschen der Fluch einer erfolgreichen Band ist: Sie lässt keinen Raum für irgendetwas anderes. Das fehlt dann schon ein wenig. Manchmal möchte man auch gerne einmal mit anderen Leuten Musik machen, auch wenn man nicht gleich eine Band gründen und einen Plattenvertrag haben möchte. Manchmal muss man sein Musikgenre ein bisschen aufbrechen.«

Nun hast du ja bekanntlich den besonderen Fall, auch deine Ehe innerhalb der Band zu haben. Macht das die Sache besonders schwierig?

»Hmm. Nein, schwierig nicht. Ich meine, es ist ohnehin kein einfaches Leben als Rockmusiker, wenn du viel unterwegs bist: Entweder hat man keine Beziehung oder man hat eine und sieht seine Frau oder Freundin wenig. Ich habe das große Glück, dass meine Familie eben komplett mitreist. Der Kleine ist ja auch immer dabei. Wir haben hinten im Tourbus unser kleines Abteil mit Doppel und Babybett. Dort ist unser Sohn teils aufgewachsen und schläft dort auch meist ganz wunderbar. Das funktioniert alles, ist aber bisweilen auch anstrengend: Wenn man die Nacht im Nightliner nicht schläft und am nächsten Tag völlig übermüdet Rock am Ring spielt, dann hinterlässt das schon seine Spuren – und das direkt bei zwei Mitgliedern der Band! Unser Keyboarder ist aber andererseits auch verheiratet und hat das gleiche Problem, nur umgekehrt: Er sieht seine Frau viel zu wenig.«

Schafft man es, privat auch mal nicht über die Band zu sprechen?

»Ja schon, auch wenn's schwierig ist. Eine Zeitlang haben wir den 20-Uhr-Schnitt gemacht: Danach gab's keine Gespräche mehr über die Band. Gerade in der Anfangszeit, wo eine Meldung die andere gejagt hat, musste man natürlich auch mal über etwas anderes reden als die Band, das Cover oder was weiß ich. Da muss man schon aufpassen. Aber alles in allem möchte ich nicht tauschen. Wenn ich mir vorstelle, ein Kind zu haben und andauernd zwei Wochen am Stück weg zu sein – du kannst ja deine Familie nicht immer einfach so mitnehmen, und bei Touren unserer Größenordnung ist es natürlich ein Privileg, sich so etwas leisten zu können – dann finde ich diese Vorstellung nicht so toll. Ich kenne auch Musiker, die auf einem relativ hohen Niveau touren und trotzdem, aus Angst vor der Entscheidung, keine Kinder haben. Das alles ist schon nicht so ohne.«

Wie kam die Idee zu eurem Buch zustande?

»Die Idee ist eigentlich gar nicht so neu. Judith hat immer schon viel geschrieben und in der Anfangszeit ein Online-Tagebuch geführt, welches jetzt auch wiederbelebt werden soll. In der Zwischenzeit hatte sie es aus Zeitgründen nicht mehr weitergeführt. Viele Leute haben dieses Tagebuch verfolgt. Dann kam ein Verlag auf uns zu und fragte, ob wir dieses Tagebuch nicht richtig veröffentlichen wollen. Es war uns aber zu billig, die Texte, welche die Leute eh schon kennen, einfach noch einmal in Buchform herauszugeben. Die Idee musste also etwa zwei Jahre reifen, und dann haben wir uns entschlossen, anhand des Online-Tagebuchs unsere Geschichte nachzuzeichnen, die Aufgaben entsprechend verteilt und Material sowie EMails gesichtet. Was jeder so zu Hause hatte, haben wir einfach mal zusammengetragen. Dann haben wir uns noch zwei Musikjournalisten hinzugenommen, die wir gut kannten und die uns mit einem objektiven Blick zur Seite stehen konnten. Die haben dann auch noch Interviews zu einzelnen Dingen mit uns allen geführt. Irgendwann hatten wir dann 800 Seiten und mussten sie erst einmal auf 400 runterkürzen [lacht].«

Wenn man sich deinen Kurzsteckbrief in diesem Buch anschaut, dann stolpert man unweigerlich übers Meditieren und deine Buchempfehlungen...

»Stimmt. Judith und ich sind Buddhisten, und insofern spielt die Meditation natürlich auch eine große Rolle. Für mich war das Meditieren auch immer ein wichtiger Anker, gerade in der Zeit, wo's mit der Band ziemlich abging. Da hat mich das alles sehr gut am Boden gehalten und auf die Dinge zurückgeholt, die wirklich wichtig sind. Ich versuche daher, auch auf Tour immer zu meditieren, was natürlich nicht so ganz einfach ist. Aber mittlerweile habe ich gelernt, in allen möglichen Körperhaltungen und bei allen Lärmpegeln zu meditieren [lacht]. Draußen ist zwar manchmal Armageddon, aber ich finde hinten im Bus trotzdem meine Ruhe. Das geht.«

Gibt's eine besondere Verbindung zwischen Meditieren und der Musikwelt?

»Ja, total. Eine Wirkung der Meditation ist, dass sie die Konzentrations- und Fokussierungsfähigkeit auf eine Sache extrem stärkt, was beim Musikmachen ja sehr wichtig ist. Auf der anderen Seite hilft die Meditation natürlich, Ruhe zu bewahren, wenn man vor dem Gang auf die Bühne bei wirklich großen Festivals steht. Wir waren ja zum Beispiel als Headliner bei 'Rock am Ring' anstelle der zunächst angekündigten Limp Bizkit gebucht, und da haben nicht unbedingt alle Besucher im Vorfeld schöne Sachen verbreitet. Da ist es dann ganz gut, wenn man sein Denken kontrollieren kann. Das gilt auch für den Touralltag, der allgemein sehr unruhig ist. Bei all' den äußeren Einflüssen kann man sich so eine innere Zufriedenheit bewahren.«

Hast du, was das Meditieren angeht, einen festen Tagesrhythmus?

»Ich versuche, regelmäßig einmal am Tag zu meditieren – wenn's geht eine Dreiviertelstunde. Es gab auch Phasen, in denen ich zweimal am Tag meditiert habe. Judith und ich versuchen, gemeinsam auch mehrmals im Jahr Retreat zu machen, bei der man sich für drei, vier, fünf Tage in ein Seminarhaus oder Kloster zurückzieht und dort den ganzen Tag meditiert.«

Ist das ein bewusste Gegenentwurf zu deinem Leben als Rockmusiker?

»Klar, das ist der Gegenentwurf. Es geht halt sehr schnell, dass man sich mit dem Bild, mit dem man in den Medien dargestellt wird, identifiziert und einfach davongetragen wird. Da ist es ganz gut, wenn man irgendwas hat, das einen zurückholt. Die beiden Pole sind halt Drogen oder Meditation. Gott sei Dank habe ich mich fürs Meditieren entschieden [lacht].«

Hast du, ganz persönlich, Pläne für die Zukunft?

»Ja. Tatsächlich möchte ich in Zukunft wieder mehr meditieren. Das ist in der letzten Zeit einfach etwas zu kurz gekommen. Sobald ein Kind da ist, ist das eben ein bisschen schwieriger mit regelmäßigen Dingen. Wenn man Ruhe hat, dann sitzt man halt auch gerne mal nur auf dem Sofa [lacht]. Davon abgesehen möchte ich aber auch ganz viel Musik hören. Im Moment habe ich einfach sehr große Lust, nach CDs zu stöbern und mir neuen Input zu besorgen.«

Gibt's da Richtungen, die dich besonders interessieren?

»Im Moment ist das alles wirklich sehr breit gefächert. Derzeit höre ich von Klassik über alte Rockbands, die mich als Kind fasziniert haben, bis zu ganz modernen Indie-Geschichten eigentlich alles. Mit Judith zusammen habe ich auch den Country bzw. Alternative- Country wiederentdeckt. Da gibt es tolle Sachen. Im Moment stöbere ich einfach viel herum. Natürlich werde ich mich auch lustvoll mit meinem Schlagzeug beschäftigen, viel üben und nach neuen Sounds suchen.«

EQUIPMENT

Pola Roy:
Drums: Sonor Delite (Black)
22˝ x 20˝ Bassdrum
10˝ x 8˝ Tom
14˝ x 14˝ Floortom
16˝ x 16˝ Floortom
14˝ x 5˝ Artist-Snare
(Glockenbronze)

Cymbals: Meinl
14˝ Byzance Brilliant-Hihat
16˝ Byzance Medium-Thin Jazz-Crash
18˝ Byzance Medium-Thin Jazz-Crash
20˝ Byzance Brilliant Medium-Ride

INTERNET

Weitere Infos gibt es unter:
www.wirsindhelden.com

DISKOGRAPHIE

Wir sind Helden:
»Die Reklamation« (2003)
»Von Hier An Blind« (2005)
»Soundso« (2007)