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Benny Greb

Angekommen

Seit unserem letzten Interview mit Benny Greb ist so einiges passiert: Nicht nur, dass Greb sich zu einem der weltweit angesagtesten Drummer entwickelt hat, jetzt geht er auch mit der ersten eigenen Band an den Start.

Benny Greb
Benny Greb

Wie ganz nebenbei hat Benny Greb auch überaus geschmackvolle Signature-Produkte mitentwickelt, eine sehr erfolgreiche Lehr-DVD sowie ein Buch auf den Markt gebracht, in verschiedenen Bands und Projekten gespielt und ist als Clinician und gern gesehener Gast auf internationalen Drumfestivals gleich mehrfach um den Globus gereist. Greb ist - mit seinen eigenen Worten - an einem Punkt »angekommen«, an dem er sich pudelwohl fühlt und seiner Kreativität freien Lauf lassen kann, ohne dabei jemandem etwas beweisen zu müssen. Mehr als ein Grund also, sich einmal mehr und ausführlich mit Meister Greb zu unterhalten...

Wie kam's zur Gründung deiner Band Moving Parts, und warum passierte das so spät?

»So spät? Oh, das ist ja gemein [lacht]. Für mich waren bislang die Soloalben immer ein Ventil, um ein Zuhause für meine Ideen zu finden. Das ging in den Sideman-Projekten in dieser Form  einfach nicht. Bislang hat das für mich gut funktioniert, denn so war klar, wo ich bewusst als Sideman agiere und wo ich meine Ideen sowohl als Drummer als auch als Komponist/Produzent verwirklichen kann. Auf meine Alben Grebfruit sowie Brass Band bin ich nach wie vor stolz. Aber nach einiger Zeit habe ich - gerade wegen der Brass Band- und der Two Day Trio-Produktion im Vergleich zur Grebfruit - gemerkt, dass eine Band für mich her muss, die live spielt. Mein Schreiben hat sich ohnehin dahin entwickelt, dass es eher in eine Bandmischung aus R-'n'-B-, Funk- und Electro-Indie-Sounds geht. So hab ich mich auf die Suche nach Musikern gemacht, die das umsetzen können - Typen, die sich im Jazz zu Hause fühlen, für aber Begriffe wie Loop-Ästhetik und Groove keine Fremdwörter sind.«

Das ganze Interview findet Ihr in drums&percussion Juli/August 2014 ab Seite 16.