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Percussionfestival in Telfs/Tirol

Der Schwarzenberger ruft!

Bereits zum siebten Mal fand Mitte April das Percus sionfestival der Musikschule Telfs in Tirol statt, und der Leiter bzw. Organisator des Festivals, Stefan Schwarzenberger, hatte erneut eine illustre Schar von Musikern eingeladen.

Bereits am Mittwochvormittag um 10 Uhr begann die Veranstaltung mit einer von fünf Masterclasses à 90 Minuten. Den Einstieg wagte Udo Dahmen, seines Zeichens Präsident von »percussion creativ« e. V. und Leiter der Popakademie in Mannheim. Eine stolze Anzahl von Schülern hörte ihm zu und wurde zugleich zum Mitmachen animiert, was die Einstiegsatmosphäre merklich auflockerte. Nach neunzig Minuten strebte dann alles ins Foyer, wo einige Aussteller ihre Produkte aus dem Bereich Schlagzeug, Percussion, Noten und Fachzeitschriften präsentierten und so für Kurzweil sorgten. Die zweite Masterclass leitete David Friedman mit seinem Vibraphon sowie einer ureigenen Herangehensweise an die Musik im Allgemeinen. Bis knapp 19 Uhr folgten auf ihn noch der Percussionist Rhani Krija, der klassische Trommler Jörg Hannabach sowie Jost Nickel, der eine kurze Tourpause mit Jan Delay für einige Workshops nutzte. Nach neun Stunden waren die wissbegierigen Schüler dann mit Lehrstoff für Monate 'abgefüllt' und konnten sich ein Stündchen ausruhen, bevor Stefan Schwarzenberger sie im Saal mit dem Ablauf des nun folgenden Konzertabends vertraut machte. Dieser war in zwei Parts unterteilt, und den Einstieg machte hier David Friedman mit einigen sehr schönen Kompositionen am Vibraphon. Virtuos und überaus musikalisch überließ er die Bühne dann Jörg Hannabach, der lediglich Noten, ein Paar Sticks sowie eine schöne alte Snaredrum vom Dresdener Apparatebau benötige, um zu zeigen, was Dynamik bedeutet. Sein Snarespiel überzeugte das Telfser Publikum auf der ganzen Linie. Auf ihn folgte mit Rhani Krija ein Ausnahmepercussionist der Extraklasse. Framedrums, Darbuka und eine extrem virtuose Fingertechnik sorgten für Standing-Ovations und einige Überraschungen im Publikum. Udo Dahmen gab ein Freeform-Solo zum Besten und zeigte, dass die ganze Arbeit bei der Popakademie oder »percussion creativ« ihn noch nicht hat einrosten lassen. Jost Nikkel trommelte anschließend zu Jan- Delay-Playbacks mindestens so virtuos wie in seinem kurzen Solo. Mit viel Applaus ging es nun in die Pause, und die Bühne wurde bereit gemacht für das israelische Duo PercaDu um die Musiker Adi Morag und Tomer Yariv. Die beiden hatten nicht nur Mallets und Vibraphon auf der Bühne, sondern auch zahlreiche Trommeln, Percussioninstrumente oder z. B. ein Hang, mit dem sie exzellent verträumte Kompositionen zum Besten gaben. Moderne wie altehrwürdige Klassik war nun angesagt – und zwei exzellente Musiker spielten sich in Bruchteilen von Sekunden in die Telfser Herzen. Mit einem lang anhaltenden Applaus wurden alle Musiker bedacht, zahlreiche Autogramme wechselten die Besitzer im Foyer der Halle, und so ging ein großartiges Percussionfestival zu Ende. Im nächsten Jahr soll es eine Neuauflage geben – erneut unter der perfekten Regie von Stefan Schwarzenberger.

Weitere Infos unter: www.percussionfestivaltelfs.at

Adi Morag
Adi Morag
PercaDu
PercaDu
Rhani Krija
Rhani Krija
Rhani Krija
Rhani Krija
Rhani Krija
Rhani Krija
Rhani Krija
Rhani Krija
Rhani Krija
Rhani Krija
Rhani Krija
Rhani Krija
Stefan Schwarzenberger
Stefan Schwarzenberger
Udo Dahmen
Udo Dahmen
Udo Dahmen
Udo Dahmen
Udo Dahmen
Udo Dahmen
Udo Dahmen
Udo Dahmen
Udo Dahmen
Udo Dahmen
PercaDu
PercaDu
PercaDu
PercaDu
Adi Morag
Adi Morag
David Friedman
David Friedman
David Friedman
David Friedman
David Friedman
David Friedman
David Friedman
David Friedman
Joerg Hannabach
Joerg Hannabach
Joerg Hannabach
Joerg Hannabach
Joerg Hannabach
Joerg Hannabach
Joerg Hannabach
Joerg Hannabach
Jost Nickel
Jost Nickel
Jost Nickel
Jost Nickel
Jost Nickel
Jost Nickel
Jost Nickel
Jost Nickel
Udo Dahmen
Udo Dahmen