Testberichte-Archiv

»Hybrid Exotic«-Snaredrums von Pearl

Exzellent und einzigartig

Eine außergewöhnliche Kollektion von Snaredrums legt Pearl mit den »Hybrid Exotic«-Modellen auf. Wir hatten alle sieben Varianten im Test. Klangbeispiele der Snaredrums sind auf beiliegender CD zu hören.

Bislang haben wir uns die diesjährigen Neuvorstellungen an Pearl-Snaredrums, angefangen bei der überarbeiteten Auflage der »Free Floaters« bis hin zu den »Sensitones«, genauer angeschaut. Heute befassen wir uns mit den Modellen aus der »Hybrid Exotic«-Serie, genauer gesagt »VectorCast«-Kesseln in 14˝ x 5,5˝ und 14˝ x 6,5˝, »Kapur Fiberglass«-Shells in 5˝, 6,5˝ und 8˝ Kesseltiefe sowie »Cast Aluminum«-Kesseln in 14˝ x 5˝ und 14˝ x 6,5˝. Sämtliche der hier getesteten Modelle sind mit »SuperHoop II«-Spannreifen, SR-1000-Abhebung, STL-100-Spannböckchen und Fellen von Remo ausgestattet. Die Verarbeitung der Materialien inklusive der Kesselgratungen und Lackierungen sind exzellent ausgeführt. Die Bearing-Edges im 45-Grad-Winkel mit feiner Fellauflage sorgen für dynamisch offene Sounds, die speziellen Pearl-Spiralenteppiche ermöglichen durch die recht tief angelegten Snarebeds eine supersensible Ansprache. Die »Glide-Lock«-Abhebung SR-1000 funktioniert weich und geräuschlos. Der Kipphebel rastet ein und kann sich somit nicht von selbst lösen. An der Butt-End-Seite lässt sich die Spannung des Teppichs ebenfalls rastbar in feinen Stufen einstellen.

Liebe zum Detail sowie eine clevere technische Lösung lassen die »Spin-Tight«-Stimmschrauben (SPT-5047) erkennen. Deren Clou steckt im Innenleben: In der Schraube sitzt nämlich eine zweite, die von oben mit einem winzigen Inbusschlüssel fixiert oder gelockert werden kann. Beim Festdrehen dehnt sie den ›Mantel‹ (die eigentliche Stimmschraube) aus und fixiert diese, da sie am unteren Ende geschlitzt ist, in der Gewindehülse (passender Stimmschlüssel liegt bei) – eine zugegeben aufwendige, aber sichere Lösung, um selbständiges Lockern der Stimmschrauben zu verhindern.

Den gesamten Testbericht findest Du in drums&percussion Januar/Februar 2015 ab Seite 42!


Testbericht aus drums&percussion Januar/Februar 2015

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