Testberichte-Archiv

»Essential Force«-Serie von Sonor

Alles neu, alles schön

Bereits auf der NAMM-Show im Januar – wie auch auf der Musikmesse in Frankfurt Anfang April – konnte man die völlig neue »Force«-Serie von Sonor bestaunen. Wir erhielten davon das »Essential Force« zum Test.

»Essential Force«-Serie von Sonor
»Essential Force«-Serie von Sonor

Smart Force«, »Smart Force Xtend« für den Einsteiger, im mittleren Preisbereich »Essential Force« und »Select Force« heißen die neuen Flaggschiffe – letzteres aus dem Grund, weil man ihm den ›günstigeren‹ Preisbereich kaum ansieht. Das »Essential Force«-Testkit setzt sich aus einer 20˝ x 20˝ Bassdrum, Toms in 10˝ x 6,5˝ und 12˝ x 7˝,  14˝ x 12˝ und 16˝ x 14˝ Floortoms, einer 14˝ x 6,5˝ Snare und 200er-Stativhardware zusammen. Die Konfiguration mit der langen Bassdrum und den kurzen Toms (»short tom sizes«) ist die »S Drive«-Ausführung. Erhältlich sind fünf konfigurierte Sets und 15 Einzelkomponenten. Das Erscheinungsbild hat Sonor drastisch aufgewertet: Die Sets sehen hochwertiger aus, was nicht zuletzt auf die neuen, schlanken und filigranen Böckchen zurückzuführen ist. Natürlich sind sie mit »TuneSafe«-Sicherungen ausgestattet und daher gegen selbständiges Verstimmen geschützt. Des Weiteren fallen die perfekt gemachten Lackierungen ins Auge. Unser Testset in »green fade« ist definitiv ein Hingucker. Neu sind auch die Badges, die ein ovales Design mit rundem Sonor-Logo in der Mitte erhalten haben. Darüber hinaus wurden Details verbessert. So besteht die Abhebung bei der Snare – endlich – aus verchromtem Metall, und die Bassdrumklauen sind gummiunterlegt. Wir finden darüber hinaus bei den Toms das »T.A.R.«-Haltesystem (»total acoustic resonance«) sowie stabile, klappbare Beine bei der Bassdrum. Dass man es hier mit einem ›günstigeren‹ Kit zu tun hat, bemerkt man erst an den 1,6-mm-Spannreifen, an den acht (statt zehn) Spannschrauben bei Snare und Bassdrum sowie an den Badssdrumklauen, die nicht gegossen, sondern aus Metallblech geformt sind. Die Kessel bestehen aus sechs Lagen Birke (Wandstärke: 7,2 mm) und sind im Sonor-eigenen »CLTF«-Verfahren (spannungsfreies, kreuzweises Verleimen der Holzschichten) gefertigt. Die Kesselränder sind im 45-Grad-Winkel exakt gefräst und mit leichtem Gegenschnitt auf der zweiten Außenlage versehen. Das verspricht runde, offene Sounds. Die im verlaufenden Farbton gebeizte und hochglanzlackierte Naturholzoberfläche ist, wie das gesamte Set, sehr gut verarbeitet.

Den gesammten Praxisreport findest Du in der aktuellen Ausgabe drums&percussion Juli/August 2011 ab Seite 90!