Testberichte-Archiv

PST7-Cymbals von Paiste

Günstig heißt nicht billig

Für Drummer, die sich den legendären Sound der »2002«-Cymbals wünschen, aber nicht so tief in den Geldbeutel greifen können/wollen, hat der schweizerische Cymbalhersteller Paiste die brandneue »PST7«-Serie auf den Markt gebracht. Welches Konzept dahintersteckt, das haben wir uns natürlich einmal näher angeschaut.

PST7-Cymbals von Paiste
PST7-Cymbals von Paiste

Diese Becken aus der günstigen »PST«-Familie bestehen aus B8-Bronze (CuSn8) und damit zunächst einmal dem gleichen Material, aus dem auch seit vielen Jahrzehnten die schier unumstößliche »2002«-Serie gemacht ist. Der Unterschied liegt ferner auch nicht so sehr im Abdrehprozess (Lathing), denn auch hier sind die Becken beidseitig per Hand im Paiste-Stammwerk in Nottwil abgedreht worden, sondern in der Hämmerung: Die »PST7«-Becken sind nicht handgehämmert, sondern werden maschinell hergestellt, jedoch, und das ist das Bemerkenswerte, per Hand nachbearbeitet. Durch diesen, wesentlich abgespeckten, Herstellungsprozess haben die »PST7« selbstredend nicht derart viele Klangschattierungen wie die preisintensiveren Stallgenossen. Gerade die Handarbeit macht in dieser Hinsicht schließlich des Pudels Kern aus und hat daher auch ihren Preis.

Den gesamten Testbericht findest Du in drums&percussion Juli/August 2014 ab Seite 54!