Testberichte-Archiv

»Vintage Pure«- und »Classics Custom«-Beckenneuheiten von Meinl

Erdig und dunkel

Das Beckenangebot aus dem Hause Meinl hat einmal mehr Zuwachs bekommen. Aktuell gibt’s einige Neuheiten in der »Classics Custom«- sowie in der »Byzance Vintage Pure«-Serie.

Neu in der »Classics Custom«-Serie sind die »Dark«-Becken. Diese bestehen wie die restlichen Becken der »Classics«-Serie aus computerbearbeiteter B10-Bronze, die im Meinl-Werk in Gutenstetten in Form gebracht wird. Neben dem 20˝ Ridebecken gibt’s Crashes (16˝, 18˝, 19˝, 20˝) und eine Hihat (14˝). Gemeinsam ist diesen Becken ein auf der Ober- und Unterseite dunkles Erscheinungsbild, das ein wenig an nicht abgedrehte Cymbals im Natural-Finish erinnert, hier jedoch durch eine »besondere Wärmebehandlung«, so der Hersteller, erreicht wird. Das 20˝ Ridebecken weist tief gesetzte, große Hammermale sowie ein grobes, unregelmäßiges Abdrehmuster auf. Darunter liegen die Spuren eines kleinen, runden Hammers. Die Unterseiten sind bei allen »Classics Custom Dark«-Becken glatt. Das Ride klingt dadurch sehr ausgewogen, hat einen klaren Ping und eine durchdringend klingende, potente Kuppe, die mit 14 cm Durchmesser recht groß und hoch ausgefallen ist. Der Ton befindet sich im mittleren, gemäßigten Bereich und ist mit anderen Worten nicht zu hell und nicht zu dunkel.

Den gesamten Testbericht findest Du in drums&percussion Mai/Juni 2015 ab Seite 42!