Testberichte-Archiv

Dunnett-»Monoply«-Bebop-Drumset

Ein Traum für Trommelfetischisten

Diesmal gibt‘s wieder etwas aus der Feinkostabteilung zu bewundern, und zwar eines der hierzulande wahrlich seltenen »Monoply«-Drumsets aus der kanadischen Edelwerkstatt von Ronn Dunnett.

Dunnett-»Monoply«-Bebop-Drumset
Dunnett-»Monoply«-Bebop-Drumset

Schon öfter haben wir einzigartige Sets aus der Werkstatt von Ronn Dunnett vorgestellt, und dieses spielt, um es vorwegzunehmen, wieder einmal in einer ganz eigenen Liga. Die »Monoply«-Kessel bestehen, wie der Name schon sagt, aus einem einteiligen, massiven Kessel, in diesem Fall aus Zedernholz. Innen sind noch einmal kräftige Verstärkungsringe aus Ahorn eingearbeitet, die sich gegenüber dem dunklen Zedernholz hell absetzen. Der Bebop-Kesselsatz besteht aus einer 18˝ x 14˝ Bassdrum, einer 12˝ x 8˝ Tom und einer 14˝ x 14˝ Floortom. Optional gibt’s die passende Snaredrum dazu, in unserem Fall in 14˝ x 6,5˝. Sämtliche Kessel des vorliegenden Satzes sind in »burgundy« hochglänzend lackiert. Der Lack lässt aber die Holzmaserung leicht durchschimmern. Also, freudig die Stöcklein gezückt, und los geht’s.

Die 18˝ x 14˝ kleine Bassdrum hat eine Wandstärke von dünnen 5 mm, der Verstärkungsring ist hingegen kräftige 1,1 cm dick und rund 2,5 cm breit. Die Gratung ist recht flach ausgefallen, und von außen wurde über etwa 2,5 mm etwa im gleichen Winkel gegengeschliffen. Selbstverständlich ist auch dieser Kessel wie alle ›Babys‹ aus seiner Werkstatt von Meister Dunnett handsigniert und mit Datum versehen. Aufgezogen ist ein weiß-glattes Emperor und ein gleiches Ambassador (Reso) von Remo/USA. Der Kessel steht sicher auf den hier – rein optisch – schon fast etwas kräftigen »gull wing spurs«. Die acht Stimmschrauben sitzen in (auf allen Kesseln) komplett über den Kessel laufenden, an zwei Punkten montierten Tube-Lugs aus verchromtem Messing. Die Spannreifen sind auffallend leicht gearbeitet. Eine Dämpfung braucht dieses Schätzchen kaum, denn wenn man diesen Sound einmal gehört hat, hat man sich auch darin schon verliebt und will ihm beim besten Willen nicht die kleinste Nuance nehmen: Legt man die Felle auf und zieht die Stimmschrauben nur minimal an, klingt diese Bassdrum schon, und zwar so ausgewogen, attackreich, tief und dabei extrem dynamisch, dass man eine solche Potenz erst einmal nachmachen muss. Von da an ist, erhöht man die Stimmung, schlichtweg alles möglich – dieses Ding, so klein es sein mag, macht alles im Handumdrehen mit und kann dabei auch erstaunlich groß klingen.

Den gesamten Testbericht findest Du in drums&percussion November/Dezember 2012 ab Seite 64!


drums&percussion September/Oktober 2012

Praxisreports aus drums&percussion November/Dezember 2012

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