Testberichte-Archiv

»Reflex Powerhouse«- und »Bombardier«-Drumsets von ddrum

Massive Packungen

Die »Powerhouse«- und »Bombardier«-Drumsets sind neu im Programm von ddrum. Die Sets sind aus Erle (»alder«) gefertigt, einem Holz, das in der Trommelherstellung wenig bekannt ist, dafür aber häufiger in der Gitarrenfertigung (zum Beispiel von Fender/USA) verarbeitet wird. Den Audiotest findet ihr auf beiliegender CD.

»Reflex Powerhouse«- und »Bombardier
»Reflex Powerhouse«- und »Bombardier

Die beiden Testsets lagen jeweils in Five-Piece-Ausführung ohne Hardware vor. Die Kessel sind identisch, was Konstruktion und Holz betrifft, und unterscheiden sich im Finish, in der Fellbestückung und in den Größen. Beide Sets sind mit großen Trommeln, sogenannten Männergrößen, ausgestattet: 13˝ (»Powerhouse«) bzw. 14˝ (»Bombardier«) Toms, 16˝ und 18˝ Floortoms (beide) und 24˝ (»Powerhouse«) und 26˝ (»Bombardier«) Bassdrums. Die »Powerhouse«-Ausführung ist in mattem Schwarz la-ckiert und mit schwarzer, pulverbeschichteter Hardware bestückt. Die Hardware des »Bombardier«-Sets ist die gleiche, allerdings in mattem (»satin«) Chrom gehalten, was optisch einiges hermacht – insbesondere in Kombination mit dem Kesselfinish in »galaxy sparkle«, einer Folie, die sauber aufgebracht ist.

Generell ist die Verarbeitung der Sets auf gutem Niveau, die Kesselränder sind im 45-Grad-Winkel mit leichtem Gegenschnitt exakt gefertigt. Die kleinen runden Spannböckchen sind aus solidem Messing, die Spannreifen 2,3 mm starke Stahlversionen und die Bassdrumklauen gegossene Ausführungen. Die Hängetoms (wie die Bassdrums) besitzen keine Tomrosette und werden traditionell auf einen Snareständer gestellt, wobei dieser allerdings je nach Ausführung das Sustain negativ beeinflussen kann. Besser ist es, die jeweilige Tom mit einer freischwingenden Halterung à la RIMS oder zum Beispiel mit dem einfach am Spannreifen zu montierenden ISS-Haltesystem von Pearl nachzurüsten und am Beckenstativ zu befestigen. Damit sind auch die Entfaltung des vollen Klangvolumens und das optimale Sustain gewährleistet.

Den gesamten Testbericht findest Du in drums&percussion November/Dezember 2012 ab Seite 82!


drums&percussion September/Oktober 2012

Praxisreports aus drums&percussion November/Dezember 2012

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